Der Blog für Ordnung, Klarheit und Struktur

Hier erwarten Dich Methoden, Meinungen, Beiträge Tipps und Tricks rund um das Thema Ordnungsmanagement und Zeitmanagement


Warum wir wissen sollten, warum?

Riskieren wir heute einige Gedanken zu den Gründen einer Aufräumaktion. 

Was möchte ich mit der Ordnung erreichen? Auf dem ersten Blick scheint die Frage einfach zu sein. Wir räumen auf, damit es ordentlich wird. 

 

 

Das ist in erster Linie richtig. Die Frage nach den Zielen des Ordnungsmanagements geht aber einen Schritt weiter. Was möchte ich mit der Ordnung bewirken? Hier gibt es unterschiedliche Motive: 

 


Mit diesem Vorsatz ändert sich Dein Leben

 

Wir haben Anfang Januar, also ist es Zeit, über die Vorsätze, die wir für dieses Jahr beschlossen haben, nachzudenken, aber…!

 

 

Dieser Beitrag soll sich nicht mit den üblichen Gedanken beschäftigen, wie Du Deine Neujahrsvorsätze

konsequent und hartnäckig weiter umsetzen kannst.

Auch nicht, wie Du es schaffst, den inneren Schweinehund zu überwinden. 

Nein.

Dieser Beitrag ist etwas Neues. Dieser Beitrag gibt Dir die Chance, dein Leben aufs nächste Level zu heben.

 


Ich habe genug, ich will es anders….

 

Sobald alle Osterhasen eingeschmolzen, die gebrannte Mandeln zu Marzipan und Krümmel zu Spekulatius verarbeitet wurden, füllen sich die Regale ab Anfang September mit „frischen“ weihnachtlichen Leckereien. Natürlich finden es alle viel zu früh, aber irgendwie verschwindet das Zeug auf magische Weise trotzdem aus den Läden. Ab Anfang November zeigen sich die ersten Weihnachtsmänner, die den Job wohl zum ersten Mal machen und sich statt bequem mit dem Schlitten zum Schornstein zu fliegen, kletternd an Balkonen, Regenrinnen und Fenstersimsen abmühen…

 

 

Diese Entwicklung führt bei mir jedes Jahr dazu, dass ich kurz vor den eigentlichen Feiertagen eine große Sättigung von Weihnachten verspüre. Dann beginnen die drei Hardcore-Tage, die jedes Jahr schön und schön anstrengend sind. Hinzu kommt die Tatsache, dass ich mich gezwungen sehe, das süße Zeug bis spätestens Mitte Januar zu vertilgen, da ab Anfang Februar die Osterhasen-Saison beginnt. 

 


Alleinerziehender Vater für 7 Tage - Ordnungsmanagement trifft auf Realität - Teil 2

 

Am Morgen bemerke ich die ersten grauen Haare und frage mich, ob Lewandowski auch drei Kinder hat und alleinerziehend ist - So, wie er aussieht, muss wohl.

 

Aber an diesem Morgen läuft es erstaunlich gut. Ich habe die Hosen parat, und danke den guten Mächten, dass auch die Pullis, T-Shirts und Bodys vorrätig sind. Es gibt ein richtiges Frühstück und wir kommen 5 Minuten vor der Zeit aus dem Haus raus. Bäm, Superdad is back! 

 

 

Ja genau, jetzt erkenne ich das Muster! Ein Avenger bekommt immer erst auf die Mütze, fällt zu Boden, aber dann… dann bleibt er nicht liegen, er erhebt sich! Also breite ich meine Arme aus, genieße das Gefühl, wie ein Phönix aus der Asche wieder geboren zu sein und bin stolz auf mein Zeit- und Ordnungsmanagement. Ich habe alle Kindern pünktlich im Auto, ich bin wieder da! 

 

Jetzt, da ich diese Zeilen schreibe, weiß ich es besser.

 


Alleinerziehender Vater für 7 Tage - Ordnungsmanagement trifft auf Realität

 

Ich bin 39 Jahre alt, oft zufriedener Vater von einer sechsjährigen Tochter und zwei zweijährigen Söhnen, Zwillingen und verheiratet - auch das meistens glücklich. 

Als Trainer und Experte für Ordnung, Klarheit und Struktur bin ich ein sehr organisierter und strukturierter Mensch, der gerne einige Rituale pflegt und seinen Tag mit ToDo-Listen und einem Planer versüßt. Wenn ich es vorher geplant habe, bin ich auch gerne spontan. 

 

 

Jetzt folgt eine kleine Geschichte, wie sie sich gerade jetzt ereignet. Dieser Ausschnitt aus meinem privatem Leben soll auch Dir deutlich machen, dass Ordnung, Klarheit & Struktur ein Weg und nicht das Ziel ist. Ein Weg, den wir manchmal verlassen wollen, manchmal müssen...

 


Ausmisten & Entsorgen - Die Kraft der Befreiung

 

Ein Mensch in Deutschland besitzt statistisch 10.000 Dinge. Das ist viel, sehr viel. Einen Großteil der Dinge brauchen wir nicht, um unseren Lebensstandard zu halten. Trotzdem wollen die Dinge gepflegt, geordnet, einsortiert und gelagert werden. Unnötiger Ballast, von dem sich trotzdem viele Menschen nicht so leicht trennen können oder wollen.

 

 

Aber gerade diese Menge an Dingen ist eine der Hauptursachen für Unordnung. Diese Völle verlängert das Aufräumen und erschwert die Überwindung endlich anzufangen. Sie verursacht den bekannten Gedanken: Wo soll ich anfangen?

Hier erfährst Du, wie effizientes Ausmisten funktioniert und welche Schritte dabei entscheidend sind.

 


Kabelsalat - Ein Problem nicht nur für Vegetarier

 

Kennst du auch dieses magische Phänomen, wenn sich über Tage und Wochen die Computer- , Drucker- oder Verlängerungskabel verselbständigen und wie Ringelnattern bei der Paarung umeinander schlingen?

Ein schleichender Prozess, der früher oder später im gleichen Ergebnis endet - Kabelsalat.

 

 

Irgendwann führt aber kein Weg an der Herausforderung der Entwirrung vorbei. Wir wünschen uns das Schwert von Alexander, dem Großen, schielen zum Küchenmesser herüber und gehen in Gedanken die Möglichkeit diesen gordischen Knoten zu durchschlagen. Erinnern uns wieder an die Notwendigkeit der Unversehrtheit eines Ladekabels und machen uns ans Werk - mit nur einem einzigen Gedanken im Kopf: Warum? Warum passiert das immer wieder?

 


Die KLUG-Methode

 

„Ordnung ist das ganze Leben“, das ist mein Motto. Welche Vorteile die Ordnung in deinem Umfeld, privat oder beruflich hat, erfahren meine Blogleser und Seminarteilnehmer regelmäßig. Ein ordentliches, strukturiertes und klares Leben besteht aber aus mehr als einem aufgeräumten Zuhause oder Büro.

 

 

Genauso wichtig ist die Ordnung im Kopf:

- Klare Ziele, sorgen für die Ausrichtung deines Handelns.

- Bewusste Auseinandersetzung mit der Art deiner Beziehungen erleichtern die Kommunikation.

- Klärung der eigenen Stärken und Fähigkeiten ermöglicht fokussiertes Wachstum.

- Ein gezieltes und kontinuierliches Lernen ordnet und erweitert unseren intellektuellen Horizont.

 


Zettelwirtschaft

Hast Du schon einmal folgende Dinge gesehen?

 

  • Ein Monitor, der mit einer Art Lichterkette aus Post-its am Rahmen entlang geschmückt ist…
  • Eine Schreibunterlage, die dem größten Wimmelbild Deiner Kinder alle Ehre machen würde…
  • Eine Klarsichtfolie auf dem Tisch, unter der die vergilbten Notizzettel Dir deutlich machen, dass Papyrus haltbarer ist als Papier…
  • Eine Korkpinnwand, die jede CSI-Mindmap der schwierigsten Fälle wie einen Einkaufszettel aussehen lässt…

 

Wenn ja, und auch noch auf Deinem eigenen Schreibtisch, dann lese unbedingt weiter.

 


Ordnung im Kinderzimmer

Der große Kampf mit kleinen Menschen

 

„Bitte räume dein Zimmer auf.“ 

„Mensch, wie sieht es denn hier aus…“ 

„Ist hier eine Bombe eingeschlagen?“   

Kennst Du das? Von Deinen Eltern, als Sie Dich genervt haben? Von Dir, wenn Du Deine Kleinen nervst?

 

 

Wir meinen es gut, aber unsere kleinen Erdbewohner scheinen das nicht so wirklich nachvollziehen zu können.

Wir werden gebeten mitzuhelfen, aber die Hilfe endet in einem 80/20 Verhältnis. Leider ist der Zimmerinhaber selten für die 80% der Arbeit verantwortlich. 

Ist es dann endlich vollbracht, hält die Ordnung oft leider nicht länger, als man für das Aufräumen gebraucht hat. 

Was ist zu tun?